Dalton-Plan

Der  Daltonplan – was ist das?

  • Reformpädagogik, die 1913 von der Amerikanerin Helen Parkhurst (1886-1973)
  • entwickelt und in Dalton/Mass. eingeführt wurde
  • besonders in den Niederlanden etablieren sich Daltonplanschulen und belegen dort in der jährlichen Evaluierung durch das Kultusministerium unter allen Schulformen erste und zweite Rangplätze
  • H. Parkhurst setzte sich zum Ziel die Erziehung ihrer Schüler so weit zu individualisieren, dass sie die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse aller Schüler im Unterricht berücksichtigen kann

3 Prinzipien:

* Freiheit (Wahl des Materials und der Aufgaben)

* Zusammenarbeit  (Wahl der Arbeitsform),

* begrenzte Gesamtlernzeit (kontrollierte Planung und Durchführung mit Eigenverantwortung)

Arbeitsmittel:

Lexika, Spezialfachbücher, Material für Mathematik, angefertigte Deutschmaterialien, Anschauungsmittel, auch Computer und Internet

Organisation des Daltonplans:

  • der Daltonplan – Unterricht wird in einer Kombination von Klassenunterricht und Daltonstunden umgesetzt
  • in regelmäßigen Daltonphasen(Pensen) bewältigen die Schüler selbstständig und selbstverantwortlich Aufträge in einem verbindlichen Zeitrahmen
  • die Schüler genießen die Freiheit, über die Abfolge der Tätigkeiten, den Arbeitsplatz, den Zeitaufwand
  • für die einzelnen Aufgaben, das Arbeitstempo und die Lernpartner (Mitschüler, Lehrer) zu entscheiden, Einzelarbeit ist möglich